G’day mates

Juni 10, 2008

Wenn ich aus dem Fenster schaue sehe ich die Skyline von Sydney. Das erste was ich gemacht habe: das Fenster geöffnet und gesungen. Vorher waren wir in einer Art Kellerzimmer, not very nice, das Bett war nur äusserst vorsichtig belegbar wegen Lattenrost-Fall-Gefahr. Dann hab ich zu der sowieso schon vorhandenen Luftfeuchtigkeit noch einen draufgelegt und ausversehens die Sicherung vom Kühlschrank ausgeschaltet (tropf, tropf) Na ja, nach 3 Tagen Keller sind wir aufgestiegen und können jetzt besagte Aussicht geniessen.

So, das mal dazu.

Der erste Tag war Regen pur: vom Busbahnhof bis zur Suche nach einem Backpackers und das Hinlaufen…WET!!! Dann diese Trolley-unfreundlichen Bordsteinkanten. Wenn man nicht die Halfpipe-ähnliche Bordsteinrampe trifft muss man einen Olli mit seinem Suitcase machen, oh golly! Und dann dieser Haufen an vergnügungssüchtigen Backpackern, immer auf der Suche nach der besten Party, nach free drinks…und man ist einer davon! Mal im Ernst, ich glaub ich werde alt. Manchmal geht mir dieser Backpackerhype wirklich auf die Nerven. Die erste Nacht war eher unruhig, die DEUTSCHEN im Zimmer neben uns haben uns an ihrer Party teilhaben lassen und Sätze wir ‘Gehn wa eine rauchn?’ erinnern einen an die Heimat. Also, der Anfang war etwas rauh, ABER dann zeigte sich Sydney von seiner guten Seite und jetzt haben wir schon viel erlebt und geniessen diese schöne Stadt am Wasser. Meine persönlichen Highlights: die Flughunde, die hier und da abhängen, Jack Black live zu erleben auf dem roten Teppich, meine alte Schulfreundin zu treffen, das genialste Thaicurry am ersten Abend.

ich halt euch auf dem Laufenden, cheers